57 Jahre Forschung. Die erste eigene Website.

Seit 1969 erforscht die Arbeitsgemeinschaft Schiffspost die See- und Schiffspost — eine eigene Website hatte sie bis 2026 nicht. Heute stehen das Register aller 179 Rundschreiben, der Online-Beitritt und eine Tauschbörse im Netz, und der Vorstand pflegt alles selbst.

Gegründet
1969
Ausgangslage
Keine Website
Register
1.612 Beiträge
Status
Live
Startseite der Arge Schiffspost im Desktop-Browser: Willkommenstext, Mitglied-werden-Button und ein historischer Schiffsbrief von 1863
Dieselbe Startseite auf dem Smartphone
Startseite am Desktop und auf dem Smartphone. Das Wegweiser-Kapitel und die Termine kommen automatisch aus dem Redaktionssystem.

Die Ausgangslage: viel Wissen, keine Adresse im Netz.

Die Arge Schiffspost ist eine Arbeitsgemeinschaft im Bund Deutscher Philatelisten (BDPh). Ihre Mitglieder katalogisieren Schiffspost von den Reichspostdampfer-Linien des Norddeutschen Lloyd und der HAPAG über die Marine-Schiffspost bis in die Gegenwart. Das Wissen dazu steckt in 179 Ausgaben des Rundschreibens, das seit 1969 erscheint.

Wer online nach einer Schiffspost-Gemeinschaft suchte, fand die Arge nicht. Für eine Arbeitsgemeinschaft, die von neuen Mitgliedern und vom Austausch unter Sammlern lebt, ist das der eigentliche Engpass.

01

Keine eigene Website

Ohne eigene Adresse im Netz war die Arge für Sammler, die online suchen, praktisch unsichtbar. Es gab keinen Ort, an dem Interessierte erfahren, was die Arge macht und wie man beitritt.

02

Wissen in 179 Heften

Das Inhaltsverzeichnis der Rundschreiben lag nur als gedruckte Liste und PDF vor. Wer wissen wollte, ob es zu einem Schiff schon einen Beitrag gibt, musste blättern.

03

Beitritt auf Papier

Der Aufnahmeantrag war ein Papierformular für die Post. Dazu kommen drei Beitragsmodelle und eine Kombi-Mitgliedschaft mit dem Hamburger Verein für Briefmarkenkunde, die erklärt werden wollen.

04

Tausch mit Vorlauf

Gesuche und Angebote liefen über Kleinanzeigen im Rundschreiben, also mit Redaktionsschluss und Wartezeit bis zur nächsten Ausgabe.

Was wir gebaut haben.

Kein Baukasten mit Platzhaltern, sondern ein Portal, das um die tatsächliche Arbeit der Arge herum entstanden ist: Forschung veröffentlichen, Mitglieder gewinnen, Belege tauschen. Gestaltet in den Farben der Arge, mit historischen Belegen aus dem Sammelgebiet statt Stockfotos.

Das Rundschreiben-Register: 1.612 Beiträge, durchsuchbar

Die Inhaltsverzeichnisse aller Rundschreiben von Nr. 1 bis 179 haben wir per Texterkennung digitalisiert und als einzelne Datensätze im Redaktionssystem angelegt. Auf der Website lassen sie sich nach Titel, Schiff oder Thema durchsuchen, öffentlich und ohne Login.

Die vollständigen Ausgaben stehen Mitgliedern im Archiv zur Verfügung. So wird das Register zum Schaufenster: Wer einen Beitrag findet, hat einen Grund, Mitglied zu werden. Tippfehler aus der Texterkennung korrigiert der Vorstand selbst, neue Ausgaben ab Nr. 180 hängt er einfach an.

Rundschreiben-Seite der Arge Schiffspost mit den Kennzahlen 1969, Ausgaben 1–179 und 1612 verzeichneten Beiträgen

Ein Wegweiser durch das Sammelgebiet

Fachaufsätze erscheinen als Kapitel des „Wegweisers durch das Sammelgebiet Schiffspost“, mit Belegabbildungen und Stempelbeschreibungen. Die Startseite zeigt automatisch das jüngste Kapitel: Legt der Vorstand ein neues an, rückt es nach, ohne dass jemand die Startseite anfassen muss. Korrekturen an älteren Kapiteln verdrängen es nicht.

Mitglied werden: online oder auf Papier

Die Beitragsseite erklärt die drei Modelle auf einen Blick. Im Online-Antrag wählt man, ob man der Arge, dem Hamburger Verein oder beiden beitritt. Wer lieber Papier mag, lädt das PDF herunter oder lädt den unterschriebenen Antrag als Scan oder Foto hoch.

30 €Arge-Tarif pro Jahr, mit BDPh-Verein (Ausland 45 €)
53,50 €Kombi mit dem Hamburger Verein (Ausland 68,50 €)
15 €Jugend & Nachwuchs (DPhJ)

Tauschbörse „Suche & Biete“

Angebote und Gesuche stehen sofort online statt in der nächsten Ausgabe. Gefiltert wird nach Materialart (Belege, Stempel, Marken, Marinepost, Literatur) und nach 29 Sammel- und Verkehrsgebieten, von der Deutschen Seepost bis zum Paquebot der ganzen Welt.

Gäste sehen Titel und Bild der Inserate, Beschreibung, Preis und Kontakt nur Mitglieder. Die Tauschbörse ist damit zugleich ein Argument für die Mitgliedschaft.

Ein Portal für Mitglieder

Hinter dem Mitglieder-Login liegt alles, was nur für die Arge bestimmt ist:

  • eigene Daten und Sammelgebiete pflegen
  • Forschungsnetzwerk, um Sammler mit gleichem Schwerpunkt zu finden
  • Rundschreiben-Archiv mit den vollständigen Ausgaben als PDF
  • eigene Inserate in der Tauschbörse und Mitglieder-Termine

Der Vorstand pflegt selbst

Termine, Fachaufsätze, Register und Meldungen pflegt der Vorstand im Redaktionssystem Directus, ohne Programmierkenntnisse. Dazu gab es einen 20-seitigen Redaktionsleitfaden mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen und die Einrichtung der Vereinspostfächer info@ und aktuelles@ auf Rechner und Smartphone.

Die Plattform ist technisch mit dem Hamburger Verein für Briefmarkenkunde von 1885 verbunden: Dessen Vereinstreffen in der Philatelistischen Bibliothek Hamburg erscheinen im selben Terminkalender, und die Kombi-Mitgliedschaft läuft über denselben Antrag.

Die Arge in Zahlen, jetzt öffentlich.

Was vorher nur in Heften und Listen stand, ist heute auf der Website abrufbar.

1969erscheint das Rundschreiben
179Ausgaben im öffentlichen Register
1.612Beiträge nach Titel, Schiff und Thema durchsuchbar
29Sammel- und Verkehrsgebiete in der Tauschbörse

Vorher und jetzt.

ThemaVorherJetzt
AuffindbarkeitKeine eigene Websitearge-schiffspost.de mit Fachinhalten und strukturierten Daten für Suchmaschinen
Rundschreiben-WissenInhaltsverzeichnis als Druck und PDF1.612 Beiträge online durchsuchbar, Volltexte für Mitglieder
Mitglied werdenPapierantrag per PostOnline-Antrag mit Vereinswahl, Papier als Option
Tausch unter SammlernKleinanzeigen im nächsten RundschreibenTauschbörse mit Filtern, sofort sichtbar
Pflege—Vorstand pflegt selbst im Redaktionssystem, mit Leitfaden

Unter der Haube

Directus (Headless CMS) PHP-Sicherheits-Proxy für alle Datenabfragen Texterkennung der Inhaltsverzeichnisse Rollenbasierter Mitglieder-Login PDF-Archiv für Mitglieder Schema.org & Open Graph

Ihr Verein hat noch keine Website?

Dann geht es Ihnen wie der Arge Schiffspost bis 2026. Vereinswebsites gibt es bei uns ab 450 € einmalig für gemeinnützige Vereine, plus 30 € im Monat für Hosting, Updates und kleine Änderungen (zzgl. MwSt.).